Der Balthus

Der Balthus Krawattenknoten hat eine Tradition, die bis ins Jahr 1933 zurückführt. Aus einem Protestakt heraus erfand der Schweizer Künstler diesen Knoten und ließ sich mit ihm fotografieren, was dem Krawattenknoten zu seiner Bekanntheit verhalf. Ungeeignet ist dieser Knoten für breite und starre Krawatten. Hingegen lässt er sich bei schmalen Krawatten verhältnismäßig einfach binden und kommt besonders gut zur Geltung.

Anleitung für den Balthus

Die Krawatte wird zum Anlegen auf links gedreht und mit dem breiten Ende auf der linken Seite gelegt. Die schmale Seite muss so weit wie möglich oben sein, da der Krawattenknoten am unteren Ende gebunden wird. Nun steckst du das breite Ende von oben durch die Halsöffnung und ziehst es links hinaus, um in Folge die gleiche Handlung, nur mit dem Herausziehen auf der rechten Seite zu wiederholen. Jetzt befinden sich zwei Windungen an der Krawatte. Die beiden Schritte werden nun in gleicher Reihenfolge wiederholt, um anschließend den Knoten nach links zu ziehen und das Ende erneut durch die Halsöffnung zu fädeln, was eine Ringoptik erzeugt. Das Ende der Krawatte fädelst du durch den Ring und ziehst den Knoten fest. Der dicke Knoten muss noch ein wenig in Form gebracht und nach dem Festziehen harmonisch mit dem Hemd gelegt werden.

Da der Balthus ein sehr starker und voluminöser Knoten ist, sollte er nur bei dünnen Krawatten aus Materialien verwendet werden, die das leichte Binden ermöglichen.

  • sehr voluminös
  • selbstlösender Knoten
  • für schmale Krawatten optimal
  • besonders elegant bei großen Kragen
  • schwierig zu binden

Hier noch ein Schulungsvideo:

 

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