Der Four-in-Hand

Den Four-in-Hand Knoten kannst du immer dann verwenden, wenn du dich eher sportlich bzw. bequem kleidest oder auch mal in Eile bist, denn dieser Krawattenknoten gehört zu den Anfängerknoten und du kannst ihn außerdem mit allen außer sehr breiten Kragentypen kombinieren.
Entstanden ist der Knoten eher durch einen Zufall im 18. Jahrhundert, genauer gesagt in London. Die dortigen Kutscher verwendeten diesen Knoten für schlichte Halstücher, um sich vor Wind und auch vor Kälte zu schützen. Das Aussehen der Four-in-Hand Knoten ist asymmetrisch und schmal, jedoch besitzt dieser Knoten noch eine Besonderheit. Nämlich den „dimple“.

Die Technik

Wie bei jedem Knoten beginnst du mit deiner Krawatte um den Hals, achte jedoch darauf, dass das dickere Ende sich rechts von dir befindet und etwas länger ist. Zuerst nimmst du die dickere, längere Seite der Krawatte in die rechte Hand und die dünnere, kürzere in die linke Hand. Dann legst du erst einmal das dickere Ende von rechts nach links und ziehst es daraufhin um das dünnere herum.
Unter den unfertigen Krawattenknoten schiebst du jetzt das breitere Ende und straffst es dann nach vorne. Zwischen die zwei entstandenen Knotenschichten schiebst du nun wieder das dickere Krawattenende und straffst es ebenfalls wieder. Hierbei solltest du außerdem beachten, dass dein Hemd vollständig zugeknöpft ist und der Krawattenknoten nicht zu fest sitzt.

Perfektion des Knoten

Der Four-in-Hand Knoten sieht mit einem einfachen Trick, besonders stilvoll aus. Dieser Trick nennt sich „dimple“, stammt aus dem Englischen und bedeutet Grübchen. Direkt unter dem Knoten drückst du vorsichtig eine Delle in den Stoff. Am besten eignen sich hierbei unbedruckte Seidenkrawatten.

Schulungsvideo zum Four-in-Hand Krawattenknoten:

 

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