Der Plattsburgh

Der Plattsburgh Krawattenknoten ist ein relativ breiter, dreieckig geformter symmetrischer Knoten. Er lässt sich vor allem bei schon häufiger getragenen Krawatten sehr einfach anwenden und wurde in den 90er Jahren vom Physiker Thomas Fink aus der mathematischen Knotentheorie abgeleitet. Benannt wurde der Plattsburgh nach der Heimatstadt des Physikers.

Der perfekte Knoten

Vor allem bei breiten Kragen zeichnet sich dieser Krawattenknoten aus und eignet sich perfekt für festliche Anlässe. Er ähnelt dem Windsor zum Verwechseln und wird daher auch häufig für den bekannteren Windsor-Knoten gehalten. Für diesen klassischen Knoten wird die Krawatte auf links gedreht am Hals angelegt, wobei das breitere Ende rechts liegt und länger als das schmale Ende ist. Beim Überkreuzen der Enden wird das schmale Ende über das breite Ende gelegt, um das breite Ende im Anschluss nach oben zu klappen. Jetzt wird das breitere Stück über und hinter die Nackenschleife und dann herunter nach rechts geführt. Im Anschluss wird das breite Ende erneut nach oben und hinter der Nackenschleife entlang geführt, diesmal aber genau spiegelverkehrt, auf der linken Seite herunter geholt.
Das breite Ende wird anschließend über dem Knoten nach rechts gelegt, um es mittig von hinten nach vorne unter der Nackenschlaufe durchzuschieben. Im Anschluss wird der Knoten mit der entstandenen Schlaufe festgezogen und mit einem Zug am schmalen Ende der Knoten nach oben geschoben.

Der Plattsburgh Krawattenknoten ist ein klassischer, für unterschiedliche Anlässe geeigneter Knoten mit attraktivem Erscheinungsbild.

  • symmetrisch
  • für breite Hemdkragen geeignet
  • klassisch und elegant wirkend
  • perfekt für bereits getragene Krawatten


Hier noch ein Schulungsvideo:

 

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