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Amerikanische Jeansgrößen – wir helfen dir durch den Dschungel.

Wahrscheinlich jeder hat es schon erlebt, du willst dir eine coole neue Jeans zulegen und gehst gut gelaunt mit Freundin oder Freund shoppen. Aber dann kommt dieses Größenwirrwarr ins Spiel: Englische Größen, amerikanische Größen, internationale Größen, landestypische Designergrößen und dazu die vielen unterschiedlichen Styles. Da fragst du dich, welche Größe passt und überhaupt, welche Jeans passt zu mir? Im Idealfall steht Dir in einem gut sortierten Jeansshop eine nette Verkäuferin beziehungsweise ein netter Verkäufer beratend zur Seite. Ist das jedoch nicht der Fall, wird es spannend. Dann hilft wohl nur anprobieren und hoffen, dass irgendeine Hose passt. Doch es geht auch anders.

Die Jeans aus Amerika
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Amerikanische Größen

Amerikanische Größen sind eigentlich nicht das Problem, da sie eigentlich die zuverlässigsten Größenangaben sind, die man sich nur vorstellen kann. Die Amerikaner geben ihre Größen nicht in Zentimetern, sondern in Inch an. 2,54 cm entsprechen dabei einem Inch also muss man die gemessene Weite am Bund und die Innenbeinlänge durch 2,54 teilen, um auf die Inchgröße zu kommen. Diese Größengestaltung mit Weite und Länge hat den Vorteil, dass du, auch von den Proportionen her, die am besten sitzende Jeans leichter finden kannst. findest du in diesem Artikel zum Thema Amerikanische Hosengrößen.

Deutsche Größen

Sie orientieren sich weitestgehend an Taillenweite, Bund- und Gesäßumfang. Manchmal hast du noch die Möglichkeit zwischen Kurzgrößen, Normalgrößen und L-Größen zu wählen. Das ist aber leider noch nicht überall Standard. Dafür fallen deutsche Größen im Schnitt eine Nummer größer aus. Das nützt aber nicht viel, wenn die Beinlänge nicht stimmt.

Besonders kleine zierliche Frauen oder große Frauen mit langen Beinen können ein Lied davon singen, denn dann stimmen auch die Proportionen und der Schnitt nicht. Generell solltest Du beim Jeanskauf beachten, das Selbst der angesagteste Trend in die Hosen geht, wenn deine Figur nicht zum jeweiligen Jeansmodell passt. Beinfehlstellungen können zum Beispiel mit engen Röhrenjeans noch mehr hervorgehoben werden. Da sieht eine legere, gerade geschnittene Jeans einfach besser aus. Kräftige Oberschenkel wirken dagegen in einer Bootcutjeans mitunter sogar etwas schmaler.

Amerikanische Jeans
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Vorsicht mit den Designern des Südens

Italienische oder spanische Modedesigner orientieren sich natürlich an den schlanken Schönheiten ihrer Länder, die im Schnitt alle etwas schlanker und kleiner sind als deutsche Frauen. Da kann es leicht passieren, dass die Größen ihrer Modelabels gleich zwei bis drei Nummern zu klein sind für deutsche Verhältnisse. Außerdem gibt es nicht in allen Ländern die Größe 32. Die deutsche Hosengröße 40 entspricht in Frankreich zum Beispiel der 38.

Die Sache mit dem Stretchanteil

Die Erfindung der Stretchjeans war sicher für viele Frauen segensreich. Die Hosen sind unheimlich praktisch und machen alle Bewegungen mit, ohne einzuengen. Solange sie nicht ganz hauteng sitzen, kannst du damit prima Figurprobleme verstecken und den Jo-Jo-Effekt von Diäten ausgleichen. Mit den passenden etwas länger geschnittenen Oberteilen bist Du immer perfekt angezogen. Sogar bis in die ersten Monate einer Schwangerschaft hinein. Doch Vorsicht, wenn der Stretchanteil zu hoch ist, leiern diese Jeans mitunter schnell aus oder fangen durch die Körperwärme an zu rutschen. Dann ist ein Gürtel sehr hilfreich. Diese Art Jeans kannst Du getrost eine Nummer kleiner kaufen.

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