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Die Geschichte und Botschaft der Dessous

Dessous sind das weiblichste aller Kleidungsstücke, die je für eine Frau geschaffen worden sind. Dessous erwecken Träume, Fantasien, Sinnlichkeit, Erotik, Bedürfnisse und Wünsche und sie stehen für Eleganz, Femininität und Luxus. Taucht man in die Geschichte der Dessous ein, erfährt man, dass ihre Geschichte lange vor unserer Zeit begann. Und natürlich ist sie auch eine Geschichte, die vom gesellschaftlichen Umbruch und einer kulturellen Entwicklung erzählt.

Die Ursprungsgeschichte beginnt seit über 2.000 Jahre vor Christi Geburt

Eine Abwandlung der heutigen Dessous findet man z.B. auch in der Geschichte der Römer, wo das Darunter den Frauen schon sehr wichtig war. Seinerzeit war es allerdings eine spärliche Bekleidung. Das Aussehen hat sich zwar verändert, doch ist der Sinn des Tragens von Unterbekleidung der gleiche geblieben. Im Laufe der Jahre haben sich lediglich die Silhouette der Unterbekleidung und damit auch die Körperbetonungen verändert.

Das Wort “Dessous” kommt aus der französischen Sprache und bedeutet “Darunter”. Sie werden zwar in der Regel unsichtbar getragen, doch spielen sie immer eine entscheidende und wichtige Rolle bei der Trägerin. Es geht zum einen um die Verhüllung der nackten Haut und zum anderen aber auch um die Enthüllung der Weiblichkeit. Dessous sind das Spiel zwischen Nacktheit und angezogen sein, das Spiel zwischen Erotik, Verruchtheit, Verspieltheit und der Unschuld.

Old Fashioned
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Vor über 150 Jahren hatten die Frauen keine Freiheit, dass sie anziehen konnten, was sie wollten. Es war genau vorgeschrieben, welche Körperteile einer Frau sichtbar sein durften und welche verhüllt sein mussten. Die Unterwäsche der Frau unterliegt dem Wandel der Zeit, so galten Korsetts in der Krinolinenzeit als chic, wie in der heutigen modernen Zeit ein “Hauch von Nichts” als chic gilt. In Zeiten des Wirtschaftswunders trugen die Frauen Mieder und die typischen Spitztüten-BHs. Die Palette der Auswahl von Lingerie ist sehr facettenreich. Unterschiedlichste Farben und Formen halten für die Trägerin ein großes Angebot bereit. Dessous dienen zwar in allererster Linie dem Zweck, Schutz für den Schambereich wie auch empfindliche Stellen des Brustbereichs vor den äußerlichen Einflüssen wie Sonneneinstrahlung, Kälte oder Nässe, Schutz zu bieten, darüber hinaus sorgen sie für eine entsprechende Körperhygiene, sofern die Unterwäsche täglich gewechselt wird. Dennoch haben sie noch einen ganz anderen wichtigen Faktor, selbst wenn man die Dessous nicht sichtbar trägt. Denn sie sind nicht nur funktionell, sondern haben bei der richtigen Wahl einen sehr positiven Effekt für die Trägerin. Allein die Materialien geben dem Darunter einen eigenen Charakter. Ob Spitze oder Seide, ein schönes Ensemble macht selbstbewusst und sexy. Diese Stärke, die schöne Lingerie hervorruft, sieht man der Trägerin bei jeder Bewegung an. Wer sich den Genuss gönnt, sich schöne Dessous zu kaufen, hat längst nicht mehr nur das “eine” im Sinn. Besonders reizvolle Wäsche wurde im 19. Jahrhundert in einschlägigen Etablissements zur Schau getragen und unweigerlich mit dem “einen” verbunden. Damals nahm die gehobene Gesellschaft daran Anstoß. Doch heute sind Dessous gesellschaftstauglich geworden und sind mit keinem negativen Image mehr behaftet.

Dass Frauen Wert auf ihre Oberbekleidung legen, ist allgemeinhin bekannt. Doch heutzutage achten sie auch auf die Wäsche, die auf Tuchfühlung mit der Haut geht, tragen. Denn die hochwertige Wäsche trägt sich nicht nur angenehm, sondern schützt, gibt Halt und sorgt für ein Wohlbefinden in der eigenen Haut. Wenn Frauen wissen, dass sie eine hübsche “Verpackung” darunter tragen, fühlen sie sich feminin und sexy und strahlen das mit einem Selbstbewusstsein, dass sie nach Außen tragen aus. Deshalb ist es besonders wichtig, Dessous nicht nur in der richtigen Größe zu tragen, damit sie sich bequem an den Körper anschmiegen, sondern entscheidend sind auch die Materialien. Darüber hinaus ist natürlich auch der Schnitt der Dessous enorm wichtig. Der Schnitt verhilft nicht nur zum angenehmen Tragegefühl, sondern er kann auch die Figur positiv in Szene setzen. Der perfekte Schnitt kann die Silhouette schlanker wirken lassen und Problemzonen kaschieren.

Geschichte der Dessous
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Je edler die Materialien, desto angenehmer das Tragegefühl. Natürlich hat jede Frau auch ihre eigenen Vorlieben und ihren eigenen Geschmack. Doch der Grundsatz, den jede Frau verinnerlichen sollte, heißt: Trete stilvoll, elegant, anmutig und gepflegt auf; niemals nachlässig, übertrieben oder gar billig: In hochwertiger Wäsche fühlt man sich nicht nur ganz anders, sondern man bewegt sich auch anders.

Absolute No Go’s sind ausgeleierte, ausgebleichte oder verwaschene Wäsche. Das bedeutet, dass man seine persönliche Lingerieabteilung regelmäßig einer Kontrolle unterziehen und gnadenlos aussortieren sollte. Jedwede Unterwäsche mit Comicfiguren oder Wochentagsbeschriftungen sind etwas für Kinder, aber nicht für Frauen. Auch die sogenannten Männer erschreckenden Liebestöter sollten dem Aussortieren zum Opfer fallen. Die Must Haves bei schöner Lingerie sind schön und hochwertig, damit die Brust gut gestützt und die richtigen Stellen betont und in Form gebracht werden. Dadurch neigt die Trägerin dazu, stolz und aufrecht zu gehen. Ein tolles De­kolle­té richtig geformt sorgt für Weiblichkeit und Selbstvertrauen.

Edle Wäsche hat sehr viel an Bedeutung gewonnen. Die Wäsche für die Damen soll reizvoll und verführerisch für den Mann sein. Es wird genau das verdeckt, was der Mann so begehrt. Durch die vielen Trends haben Frauen die Wahl z. B. für Strings, Pantys, Frenchs, Slips oder gar Tangas, so findet sich für jede Figur das richtige Wäschestück, auch für Große Größen. Neben Baumwolle wird auch Mikrofaser, Seide oder Spitze zu Lingerie verarbeitet.

Darüber hinaus haben auch die verschiedenen Farben eine bestimmte Wirkung auf die Trägerin bzw. sagen etwas über die Trägerin aus. So stehen z. B. helle Farben wie weiß, creme, champagner oder auch rosa für Natürlichkeit und Unschuld. Sie strahlen Ruhe und Romantik aus. Wäsche in den hellen Farben spiegelt Weiblichkeit und Verspieltheit wider. Sensible und zärtlich veranlagte Frauen tragen sie gerne.
Schwarze Wäsche sorgt sowohl für Eleganz wie auch für Verruchtheit gepaart mit Leidenschaftlichkeit und regt die Fantasie der Männer an. Rote Wäsche hingegen strahlt Selbstbewusstsein, Energie und Erotik aus. Rot ist ohnehin die Farbe der Liebe und ebenso wie Schwarz auch der Leidenschaft. Die neuere Farbe bei der Wäsche ist der Farbton Nude. Sie ist immer dezent, kaum wahrnehmbar und steht für Offenheit und Natürlichkeit. Sie ist besonders praktisch, weil sie sich sehr gut für die transparentere Oberbekleidung eignet. Eins sollte jedoch jede Frau beherzigen: Sie sollte sich vor dem Kauf von Dessous von einer Fachfrau vermessen lassen.

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