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Gift-Kleidung aus Fernost

Erschreckend sind die Zahlen, die die europäischen Verbraucherschützer bekannt gegeben haben. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 2012 wesentlich mehr Kleidungsstücke aus dem Verkehr gezogen. Der Grund: Vor allem Kleidung aus Fernost ist mit giftigen Chemikalien behandelt, die beim Menschen Allergien und sogar schwere Erkrankungen auslösen können.

Giftige Kleidung
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Neue Zahlen der Rapex

Der Anteil der Gift-Kleidung stieg über 26 Prozent an. Er war damit genauso hoch wie 2010, dem Jahr, das bisher als Spitze galt. Betroffen sind vor allem Kleidungsstücke, die aus China und Hongkong stammen. Aber auch aus dem europäischen Raum werden Verstöße gemeldet. Erfasst werden die Daten von der Rapex, einer Datenbank, mit der die europäischen Länder eine Überwachung von eingeführten Gütern aus anderen Teilen der Erde anstreben. Sie ziehen bei einem Verstoß die Gift-Kleidung aus dem Verkehr, sodass sie nicht die Hände der Verbraucher gelangt. Den starken Anstieg von giftiger Kleidung führen die Mitarbeiter der Rapex allerdings vor allem darauf zurück, dass die Kontrollen schärfer geworden seien.

Vorsicht bei Kleidung aus Fernost

Die Zahlen, die die Rapex vorlegte, sind besorgniserregend. Vor allem Eltern sind gewarnt. Gerade Kleidungsstücke für Kinder sind besonders häufig mit giftigen Chemikalien behandelt. Lustige T-Shirts und andere modische Kinderkleidung bergen deshalb immer das Risiko, dass die Kleinen durch die Gift-Kleidung Schaden nehmen. Gerade bei Kleidung für Kinder sollte deshalb das Herkunftsland beachtet werden. Schon bei der Auswahl im Geschäft lässt sich am Geruch häufig feststellen, ob es sich um Kleidung handelt, die mit giftigen Chemikalien behandelt wurde. Vor dem Tragen sollte neue Kleidung für Kinder und Erwachsene grundsätzlich gewaschen werden, um wenigstens einen Teil der Chemikalien zu entfernen.

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